LEC: G2 Esports und MAD Lions sind in den Playoffs | EarlyGame
Fnatic konnten sich ihren Platz noch nicht sichern - verpassen sie ihre Chance?

LEC: G2 Esports und MAD Lions sind in den Playoffs

League of Legends
LEC Caster Quickshot und Guldborg
Die Spannung der LEC ist förmlich zu spüren. |© Riot Games

G2 Esports und MAD Lions sind die großen Gewinner von Woche 7 der LEC und sichern sich ihre Playoff-Spots. Der letzte Platz ist stark umkämpft und die Spannung im Summer Split steigt. Fnatic enttäuscht mit einer 0-2 Woche und lässt die Fans an ihren Chancen zweifeln. Währenddessen haben Astralis, Excel, SK Gaming und Vitality ganz andere Sorgen.

Das Ende des LEC Summer Split rückt näher und jedes Team will sich unbedingt für die Playoffs qualifizieren. Woche 7 der europäischen League kündigte den Endspurt der offiziellen Saison an und lässt es so richtig krachen. Wir sagen nur: Showdown zwischen Fnatic und Rogue, G2 Esports vs. Misfits und Platz 6 der Playoffs ist komplett offen. Wer wird am Ende seine Chance auf den Platz bei den Worlds 2021 kriegen? Es bleibt weiterhin spannend.

Rogue gewinnt den Freitags Showdown

Die Woche begann mit einem Kampf zwischen Schalke 04 Esports und Excel Esports. Trotz eines guten Starts für die Königsblauen war Nukeducks Early Game überragend. Er hielt das Gold beider Teams im Gleichgewicht. In der 24. Minute kam es zu einem unglücklich verlaufenen 5v4 in der Mitte, woraufhin Excel den Nexus innerhalb der Death Timer finishen konnte.

Team Vitality hatte keinen runden Start gegen Misfits. Lider verkalkulierte sich in der Mitte und Stab als Lucian Solo auf der Lane. Dadurch ging viel Druck im Early Game verloren und auch ein starkes Early Game von Selfmade auf Evelynn reichte nicht, um am Ende den Sieg nach Hause zu holen. Misfits Team Fighting war zu clean und sorgte für den verdienten Sieg.

In Game 3 des Abends bot Astralis den LEC Zuschauern eine gute Show gegen die MAD Lions. Es ging hin und her. MAD gewann das Early Game. Astralis gewann die Team Fights im Mid Game und sicherte sich sogar den ersten Baron und die Mountain Soul. Das längste Game der Woche wurde erst durch einen Baron Steal entschieden, durch den die Mad Lions schließlich bis zum Sieg pushen konnten.

Sk Gaming und G2 Esports war eher die Fiesta der Woche. Einige Brawls früh im Game, ein immer weiterwachsender Gold Lead und ein solide spielendes G2. Dagegen sah SK Gaming einfach kein Land mehr und der Drops war schnell gelutscht. GG G2.

G2 LoL
G2 Esports am jubeln! | © G2 Esports

Im Match der Woche standen sich die beiden Teams an der Spitze der Tabelle - Rogue und Fnatic - gegenüber. Inspired auf Xin Zhao im Early Game. Müssen wir mehr sagen? Rogues Jungler dominierte seine Gegner komplett. Das Ganze sah regelrecht wie ein 1v5 aus. Rogue spielte schon den ganzen Split koordiniert und routiniert. Bei einem 5k Gold Lead war klar: Fnatic wird es mehr als schwer haben, ein Comeback zu starten. Und so kam es auch, dass Rogue sich den Sieg mit dem ersten Baron sicherte. Bwipo wirkte als Fnatics Jungler geradezu unsichtbar gegen seinen Kontrahenten.

MAD Lions gewannen das Rematch des Finals

Astralis durfte am Samstag als Erstes ran. Für den Playoff-Spot benötigten sie dringend einen Sieg gegen Schalke 04 Esports. Und dass die Jungs heiß waren, sah man direkt. Astralis Solo Laner gewannen jeden Trade und riskierten keinen Gank. Der Gold Lead wurde größer, die Teamfights waren jedoch ausgeglichen. Am Ende war das Highlight des Spiels ein Teleport Backdoor, der das Match zugunsten von Astralis entschied. Damit war Schalke kein potentieller Kandidat mehr für die Playoffs. Dieses Jahr gibt es wohl keinen legendären Miracle Run.

Excel Esports trat gegen Team Vitality in einem Match an, das große Auswirkungen auf die Playoff-Chancen beider Teams hatte. Der Einzige, der dies begriffen hatte, schien Vitalitys Jungler Selfmade zu sein - so wirkte es zumindest. Er gab wirklich alles und brachte sein Team sogar durch das komplette Early Game. Aber die schlechten Team Fights sorgten am Ende für einen verlorenen Baron und damit auch die komplett verlorene Map Control. Excel spielte ihren gewonnen Vorsprung sauber runter und gewann am Ende über ihren sauberen Macro Play Style.

Im dritten Spiel trafen Rogue und MAD Lions in einem Rematch des Spring Split Finals aufeinander. Rogue startete gut mit einem frühen Bot Lane Gank und erarbeitete sich einen deutlichen Goldvorsprung. MAD sicherte sich allerdings die Drachen und gewann den entscheidenden Team Fight am Dragon Pit, als Rogue die Infernal Soul verhindern wollte. Danach nahm das Spiel den abzusehenden Verlauf.

Wollte SK Gaming weiterhin eine Chance auf die Playoffs haben, mussten die Jungs gewinnen. Ausgerechnet Fnatic war ihr Gegner, die einen sehr starken Split mit Bwipo als neuen Jungler spielten. Letzter sorgte für viele Probleme im frühen Spielverlauf und SK kam früh ins Wanken. Vom Hunger auf die Playoffs getrieben, haben sie aber nicht aufgehört und kämpften sich über ihre starken Team Fights zurück ins Game. Fnatic machte einige Fehler und SK ließ sich im Late Game nicht picken, sondern blieb stets zusammen. Am Ende ging SK Gaming als Sieger hervor und hält dadurch weiterhin Chancen auf den sechsten Platz der Playoffs. Für uns definitiv ein Highlight der Woche.

Im Gegensatz zum vorherigen Spiel verlief der Kampf zwischen Misfits Gaming und G2 Esports ruhig, kontrolliert und meist unblutig. Misfits hatte zwar einen kleinen Lead, war aber nicht in der Lage, die 2020-Champions damit unter Druck zu setzen. Letztendlich war G2 ihnen überlegen und gewann nach einem einzigen entscheidenden Team Fight nach 31 Minuten das Spiel. Damit sicherte sich G2 ihren Playoff-Spot. Werden sie dieses Mal ernster an die Sache herangehen und zurück auf ihren LEC-Thron steigen. Oder ist das Zeitalter von Caps, Jankos und Co vorbei?

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