FIFA 22 im Test: So finden wir den aktuellen Teil

FIFA 22 im Test, Gameplay zu FIFA
So fühlt sich das neue FIFA an. | © EA SPORTS

FIFA 22 ist da und wir haben bereits reingezockt. Wie fühlt sich das neue Gameplay an? Was steckt jetzt genau hinter HyperMotion? Und was finden wir super und schrecklich? Wir sagen dir das wichtigste übers neue FIFA.

Endlich ist es da: Seit dem 27. September 2021 können alle Vorbesteller bereits in FIFA 22 reinzocken. Ab dem 01.10. dann, ist es offiziell in den Läden erhältlich. Wir haben schon vorab etliche Partien gespielt und können dir alles zu den wichtigsten Änderungen im neuen FIFA sagen.

Los geht es mit unserem Test zu FIFA 22. Was ist gut – was schlecht und wie fühlt sich das Game an? Let's go!

FIFA 22 kommt auf Next-Gen mit schicker Optik

Schnell war uns nach dem Vergleich zwischen PlayStation 4 und PlayStation 5 klar: Vor allem in Sachen Optik unterscheidet sich die Old-Gen-Version von der Current-Gen-Grafik. Denn HyperMotion heißt nicht nur neue Animationen, sondern auch realere Grafik.

Vor allem bei Großaufnahmen auf Gesichter sieht man schon einen krassen Unterschied zwischen FIFA auf alten und auf neuen Konsolen. Ob man sich dafür allerdings extra eine PS5 kaufen muss, ist fraglich. FIFA läuft auch auf PS4 – extra umsteigen musst du für den EA-Titel sicherlich nicht.

Keeper langweilen anders krass

Was wäre ein neues FIFA ohne die altbekannten Probleme zwischen den Pfosten: Die Torwart-K.I. Dabei hatte doch eigentlich alles so schön angefangen. EA hat uns neue Animationen für Keeper versprochen. Diese wurden super umgesetzt. Hier und da sehen Paraden mal unrealistisch aus. Aber im Großen und Ganzen hechten die Keeper geiler, greifen besser über und wehren etliche Bälle ab, die in FIFA 21 safe drin waren.

Doch... was soll man sagen: Die Keeper sind mal wieder broken. Viel zu oft wird sich in gefühlter Zeitlupe dem Ball hinterhergeworfen oder nach einer Ecke vogelwild in der Gegend verirrt. Die Gegentore, die man dann kassiert... sagen wir mal so: Sind nicht gerade ungefährlich für unsere Controller.

Insgesamt wirkt das Balancing also leider extrem unrealistisch: Erst hält unser Torhüter jeden noch so gefährlichen Schuss, nur um dann von einem random Kullerball "überrascht" zu werden. Wir warten jetzt schon auf den ersten richtig großen Patch.

Von 1993 bis 2022: Das ist die FIFA-Evolution:

Ist FIFA 22 ein gutes Spiel?

Alles in allem kann man aber ziemlich schnell sagen: Ok, es ist ein weiteres FIFA. Fühlt sich ziemlich gleich an, hier und da gibt es neue Ballannahmen, vor allem, wenn das Leder aus der Luft gestoppt wird. So richtig schlau sind wir aber noch nicht.

Ob FIFA 22 ein guter Teil ist oder nicht, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Die Keeper brauchen wie gesagt dringend ein Upgrade. Verteidigen ist gefühlt nochmal ein wenig schwerer geworden – obwohl die Defensivreihen kompakter verschieben. Liegt wohl auch daran, dass Innenverteidiger deutlich stärker gemacht wurden (bzw. einfach schneller).

Vorne hat man eine große Auswahl: Fernschüsse und Kopfbälle sind ebenso effektiv wie altbekannte Tap-ins. Die größte Veränderung ist wohl der behäbigere Spielablauf. Das Gameplay fühlt sich einfach ein wenig langsamer an. Vor allem durchs Mittelfeld kombiniert man am Ende schneller, wenn man sich etwas mehr Zeit lässt und wartet, bis sich die Stürmer in perfekte Position gebracht haben.

Das langsamere Angreifen mag bestimmt nicht jedem gefallen. Da der Spielablauf an sich aber ein wenig mehr nach Fußball aussieht und sich eben dann auch wie dieser Sport anfühlt, begrüßen wir diese Änderung jetzt einfach mal. Alles in allem ist FIFA 22 ein gutes Spiel – wenn man sich (no hate) eh jedes Jahr FIFA holt. Denn man bekommt was man will.

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